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Nachhaltig leben: Diese Coffee-to-go-Becher schonen die Umwelt

Coffee-to-go-Becher sind inzwischen nicht more wegzudenken. Der Trend zum Kaffee für unterwegs sorgt aber meist für überfüllte Mülleimer. Wir zeigen dir, welche nachhaltigen Alternativen die Umwelt schonen.

von , Online-Redaktion
Barista serviert Coffee to go
iStockphoto

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Mal Hand aufs Kaffee-Herz: Wie oft greifst du zum Einwegbecher?

Schnell auf dem Sprung in die S-Bahn zur Arbeit, zwischen Terminen in der Mittagspause oder weil du dich an einem sonnigen Tag zum Kaffeetrinken einfach lieber in den Park setzen möchtest?

Damit bist du nicht allein. Nach Angaben des werden deutschlandweit rund 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Becher pro Jahr verbraucht.

Ist der Kaffee erstmal ausgeschlürft, landen die Behälter meist direkt wieder im Mülleimer und sind damit so kurzlebig wie kaum ein anderes Produkt.

Dass das nicht gut für die Umwelt sein kann, ist offensichtlich. Aber deshalb auf den Koffeinkick zwischendurch verzichten? Das muss nicht sein.

Wir nehmen acht Becher unter die Lupe, damit du deinen Coffee-to-go in Zukunft ohne schlechtes Gewissen genießen kannst.
 

1. Der Pappbecher

Ist doch nur Pappe, oder? Leider nein. Denn damit sich das Material nicht mit der heißen Flüssigkeit vollsaugt, sind die Becher meist mit nicht abbaubarem Kunststoff beschichtet.

Ein Recycling der klassischen Coffee-to-go-Becher über die Papiertonne ist somit nicht möglich. Und auch in der Produktion kann nicht auf Recyclingmaterial zurückgegriffen werden, da dies im schlimmsten Fall giftig wäre.

Inzwischen gibt es , die aus kompostierbarem Material bestehen. Am schwersten hinsichtlich der Ökobilanz wiegt jedoch sowieso der Plastikdeckel. 

Wer also mal nicht auf die Einwegvariante verzichten kann und trotzdem etwas für die Umwelt tun möchte, kann ja zumindest den Deckel weglassen.
 

2. Der Bambusbecher

Klingt nach Natur pur? Von wegen! Die meisten Bambusbecher sind überhaupt nicht ökologisch abbaubar und zum Teil sogar gesundheitsschädigend. Das hat eine ' ergeben.

Schuld ist der Klebstoff, der zur Herstellung der Becher verwendet wird. Dieser zersetze sich im Kontakt mit der heißen Flüssigkeit und gebe Schadstoffe ab, die so in das Getränk gelangen.

Deshalb: Lieber Finger weg vom Bambusbecher.
 

3. Der Reisbecher

Die ressourcen- und gesundheitsschonendere Alternative: . Das Naturprodukt ist stabil, wiederverwendbar und kann laut Hersteller später wieder biologisch abgebaut werden.

Das Material erinnert an Porzellan und darf sogar in die Spülmaschine. Das Beste daran: Die Becher werden aus Reishülsen hergestellt, einem Abfallprodukt bei der Reisernte, das sonst in den Müll wandern würde. 
 

4. Der Pfandbecher

Gute Absichten, aber zu vergesslich für einen eigenen Becher? In einigen Städten, wie z.B. Hamburg oder München, gibt es inzwischen Pfandsysteme für Kaffeebecher.

In den teilnehmenden Cafés kann für wenig Geld ein Mehrwegpfandbecher geliehen und später wieder abgegeben werden.
 

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So kann man ganz spontan entscheiden, wann und wo man Lust auf ein Heißgetränk hat und muss auch kein extra Gewicht mit sich herumtragen. Ganz schön einfach, oder?
 

5. Der Thermobecher

Hält warm und dicht: Wer seinen Kaffee heiß liebt, sollte sich einen anschaffen. Diese bestehen zum Großteil aus Edelstahl und können jahrelang benutzt werden (anders als der Pappbecher, der übrigens eine durchschnittliche Lebensdauer von knapp 15 Minuten (!) hat).

Je nachdem, ob der Kaffee direkt im Gehen oder entspannt am Arbeitsplatz genossen wird, gibt es passende Modelle, die ganz einfach per Knopfdruck geöffnet werden und sich zum Teil sogar selbstständig verschließen.

Die Isolierung hält den Kaffee dabei nicht nur auf Temperatur, sondern schützt auch das Aroma. Du bist auf der Suche nach dem richtigen Modell? Wir haben sieben Coffee-to-go-Becher für euch getestet.
 

6. Der Keramikbecher

„Eine Tasse zum Mitnehmen, bitte!“ Die schicke und umweltfreundliche Alternative zum Pappbecher verspricht den besten Geschmack und ist dazu auch noch spülmaschinen- und mikrowellenfest.

macht sowohl im Büro als auch in der Autohalterung eine gute Figur, sollte aber immer aufrecht getragen werden – sonst kann es schon mal nass werden.

Und damit du dir nicht die Finger verbrennst, während du die Umwelt schonst, haben fast alle Modelle praktische Isolierungen für die Hände.

Und wenn doch mal was zu Bruch geht? Keramikscherben bitte auf keinen Fall über den Glasmüll entsorgen. Lieber für den nächsten Polterabend aufbewahren und dann einfach in den Restmüll werfen.
 

7. Das Einmachglas

Früher hauptsächlich in Omas Keller anzutreffen, heute längst wieder salonfähig: das Einmachglas. Egal, ob ein erfrischender Eiskaffee auf dem Balkon oder der heiße Klassiker am Morgen: hält Stand und vor allem dicht.

Einziger Minuspunkt: Aus der großen Öffnung wird das Trinken zu einer echten Herausforderung. Passende Aufsätze z.B. mit integriertem, wiederverwendbarem Strohhalm machen das Trinken deutlich komfortabler und sehen dazu noch stylish aus. 
 

8. Der „Coffee-to-stay“

Zum Schluss ein kleiner Aufruf für more Achtsamkeit: Nimm dir Zeit, deinen Kaffee direkt aus der Tasse im Café, der Küche im Büro oder zu Hause zu genießen.

Denn bei all der Hektik im Alltag ist die wohl beste Variante, um nachhaltig Kaffee zu trinken, sich mit dem Koffeinschub zwischendurch auch eine kleine Pause zu gönnen.

Das schafft gleich doppelt Energie und schont dazu noch die Umwelt! Für den extra Fun-Factor kannst du dir gleich die zulegen (auch für den Montag).

Also: Zurücklehnen und genießen.

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