.

Powerbeats Pro im Test: Die besten Kopfhörer fürs Workout?

Sportkopfhörer gibt es viele – jedes Modell verspricht satten Sound und eine einfache Handhabung. Aber was steckt hinter dem Werbeversprechen? Wir haben die neuen Powerbeats Pro von Beats by Dre auf Herz und Nieren getestet.

von , Online-Redakteurin
Beats by Dre Powerbeats Pro
Beats by Dre

Für bestimmte Links in diesem Artikel erhält Themanorcentralparks eine Provision vom Händler. Diese Links sind mit einem Icon gekennzeichnet. Mehr

Sport zu treiben, ohne dabei Musik zu hören ist möglich – aber auch nur halb so schön. Ob auf der Laufstrecke oder im Fitnessstudio, die Anzahl derer, die sich von ihrer Playlist motivieren lassen, ist immens.

Mindestens genauso groß scheint auch die Auswahl an Sportkopfhörern zu sein: kabellos, On-Ear, In-Ear, mit Bügel. Doch wie findet man den passenden Kopfhörer? Gar nicht so einfach, schließlich hat jeder ganz persönliche Ansprüche an die Geräte.

Für mich sind die Kriterien für einen guten Sportkopfhörer klar: kein Kabel, das beim Laufen im Takt auf und ab wippt, guter Halt, Wasserfestigkeit und natürlich ein satter Sound sind mir wichtig.

Bei den neuen In-Ear-Kopfhörern  scheint all das – und noch more – für den Preis von 250 Euro in einem ziemlich kleinen Gerät vereint zu sein.

Außerdem machen sie optisch einiges her, sowohl beim Gebrauch als auch, wenn sie nur auf dem Schreibtisch liegen. Das alleine wäre für viele vielleicht kein Kaufkriterium, mir ist die Optik allerdings wichtig.

Die kleine schwarze Box, in der die Powerbeats geliefert werden, überzeugt mich daher von Beginn an – minimalistisch, funktionial und chic.
 

Was versprechen die Powerbeats Pro?

Der Hersteller spricht von schweiß- und wasserbeständigen High Performance In-Ear-Kopfhörern, die ohne Kabel und dank der verstellbaren Ohrenbügel auch bei härtesten Workouts einsetzbar sein sollen.

Nicht zu kurz kommen soll dabei der Sound, kraftvoll und ausgewogen soll er laut Herstellerangaben sein.

Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 9 Stunden, die angesprochene schwarze Box ist ein Ladecase, das die Kopfhörer kabellos auflädt und nach nur 5 Minuten Ladezeit 1,5 Stunden Musikgenuss ermöglichen soll.

Auf beiden Kopfhörern sind Tasten zur Lautstärkeregelung, Musiktitel können ebenfalls auf beiden Seiten über die sogenannte b-Taste, die an beiden Kopfhörern zu finden und das Hauptbedinelement der Powerbeats ist, geskippt bzw. gestoppt und wieder gestartet werden.

Zusätzlich lässt sich Siri aktivieren, wenn diese Funktion bei der Einrichtung der Kopfhörer eingestellt wurde – sie reagiert wie gewohnt auf die Worte "Hey Siri".

Wer kein iOS-Gerät nutzt, kann die Sprachsteuerung über die b-Taste an beiden Kopfhörern aktivieren.

Soweit so gut – aber wie performen die Powerbeats im Praxistest?
 

Powerbeats Pro im Praxistest

Powerbeats Pro im Test
Themanorcentralparks / Lisa Weddehage

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance – bei den Powerbeats überzeugen die hochwertige Verarbeitung des Ladecases und der Kopfhörer selbst sofort.
 

Konnektivität & Laufzeit

Die Einrichtung der Kopfhörer ist – zumindest wenn man ein iPhone besitzt – more als einfach und intuitiv. Bluetooth anschalten, Ladecase aufklappen und schon sind die Kopfhörer verbunden. Und das bleibt auch während des Gebrauchs so, während des Test gab es keine nervigen Unterbrechungen der Verbindung.

Auf dem Bildschirm des Smartphones erscheint der Akkustand der Kopfhörer und des Ladecases. Praktisch, so hat man immer im Blick, wann die Kopfhörer bzw. das Case wieder an den Strom angeschlossen werden müssen.

Bis es tatsächlich soweit ist, dauert es jedoch eine ganze Weile, der Akku beweist auch bei täglichen Gebrauch hohes Durchhaltevermögen, das Ladecase musste bei täglicher Nutzung nach etwa vier Tagen das erste Mal aufgeladen werden.
 

Sound

Der Sound ist klar und satt, der Bass kommt gut zu Geltung. Auch beim Test mit maximaler Lautstärke konnte der Klang überzeugen, es stellte sich kein störendes Rauschen ein. Eigene Einstellmöglichkeiten für den Bass o.ä. gibt es bei den Powerbeats Pro allerdings keine.

Schöner Nebeneffekt: Umgebungsgeräusche werden durch den Sitz der Kopfhörer im vorderen Gehörgang geschluckt, sodass man fokussiert trainieren kann, ohne abgelenkt zu werden.

Beim Laufen kann dies allerdings nach hinten losgehen, denn nahende Autos hört man deutlich später als mit anderen Kopfhörern. Kommen die Powerbeats im Straßenverkehr zum Einsatz, ist also more Vorsicht geboten.
 

Tragefühl

Großer Pluspunkt: Die Kopfhörer sitzen dank der Ohrbügel sehr fest und verrutschen nicht. Es entsteht aber dennoch keinerlei unangenehmer Druck auf den Ohren.

Für Brillenträger sind die Ohrbügel allerdings nur bedingt geeignet, denn sie kommen dem Bügel der Brille in die Quere.
 

Powerbeats Pro im Praxistest
Themanorcentralparks / Lisa Weddehage

Bedienung

Über einen Sensor am Ohrstück erkennen die Kopfhörer, ob sie am Ohr sitzen oder nicht.

Wenn man sie aufsetzt, schalten sich die Powerbeats automatisch ein, nimmt man einen Kopfhörer ab, weil man zum Beispiel angesprochen wird oder der Straßenverkehr die volle Aufmerksamkeit erfordert, stoppt die Musik. Setzt man ihn anschließend wieder auf, wird die Wiedergabe fortgesetzt.

Da ich persönlich Siri beim Workout nie nutze, kommt auch die Sprachsteuerung der Powerbeats bei mir nicht zum Einsatz – wer aber häufig auf die Unterstützung der digitalen Assistenten setzt, wird von der Funktion sicher begeistert sein. Im Test funktionierte sie einwandfrei.
 

Fazit

Die Powerbeats Pro von Beats by Dre, die in vier Farben erhältlich sind, sind ihr Geld (immerhin knapp 250 Euro) defintiv Wert. Die hochwertige Verarbeitung, der überzeugende Sound und die intuitive Bedienung rechtfertigen den Preis durchaus.

Sowohl bei Look und Verarbeitung als auch bei den technischen Finessen steckt viel Liebe zum Detail in den Kopfhörern, sodass alle sportbegeisterten Musikfans ihre Freude damit haben werden.

Sind die Powerbeats nicht das Richtige dich? Weitere Modelle findest du in unserem großen Sportkopfhörer-Test.

Hat dir dieser Artikel gefallen?