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Endlich kein Jojo-Effekt more: Danny schwärmt von ihrem neuen Leben

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Danny kämpft ihr Leben lang mit ihrem Gewicht, gibt sich sogar selbst scherzhaft den Spitznamen "Jojo". Durch eine Testaktion im Fitnessstudio entdeckt sie ihre Leidenschaft fürs Training – und trägt heute Kleidergröße 36.

Von Kleidergröße 42 auf 36
Privat

Ich heiße Daniela, genannt Danny aus Wetzlar, bin 44 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder.

Ich habe mein ganzes Leben lang schon immer Sport gemacht, aber aufgrund falscher Ernährung leider immer mit meinem Gewicht gekämpft. Bestimmte Diäten habe ich nie ausprobiert, da bin ich nicht der Typ für.

Ich habe immer erfolgreich abgenommen mit „FDH“ oder dem Programm von Weight Watchers (dort war ich nie angemeldet, ich habe mir einfach die Infos zum Programm besorgt und es in Eigenregie hinbekommen).

Das hat alles immer super geklappt: 10 Kilo weniger – ein halbes Jahr gehalten – 12 Kilo wieder rauf ... das hat sich in den vergangenen Jahren leider morefach wiederholt, daher der zweite Vorname Jo Jo. So habe ich mich natürlich nur selbst bezeichnet.

Am Geburtstag kam die Erleuchtung

Im Januar 2016 kamen dann einige Faktoren zusammen: meine Mama bekam die Diagnose Osteoporose – und zwar heftig. Sie hatte schon drei Wirbel gebrochen, bei mir zwickte es auch hier und da mal im Rücken und das Gewicht war wieder hoch wie selten zuvor. Noch dazu schlechte Blutwerte und viel zu hohe Cholesterinwerte jenseits von Gut und Böse.

Am 27. Januar 2016 feierte ich meinen 42. Geburtstag. Mein Papa hat die Angewohnheit, immer selbst gemachte Geburtstagskarten zu verschenken. Diese gestaltet er immer mit Fotos aus dem vergangenen Jahr.

Und da war ein Foto von mir drauf, was ich so gar nicht mochte und was mich sehr erschreckte: Ich bekam sozusagen einen fetten Spiegel vorgehalten: „Wer ist denn diese Wuchtbrumme?" ICH! Kampfgewicht 77 Kilo, Kleidergröße 42 – und die wurde auch schon langsam ziemlich eng. Ich beschloss noch an meinem Geburtstag, am nächsten Tag wieder auf meine Ernährung zu achten.

Dazu bot ein heimisches Studio für Rehasport, das Rückrat in Wetzlar-Hermannstein, in dem meine Mama dann schon wegen ihres Rückens angemeldet war, einen Schnupperkurs an: Fünf Wochen Training mit Eingangs- und Ausgangsanalyse, Körpergewicht, Fettanteilmessung etc. –  das volle Programm.

Ich ging zur Beratung und wir vereinbarten einen Probetermin für in zwei Wochen, wo dann auch der Gang auf die Waage kommen sollte. Also habe ich mich zwei Wochen schon schwer am Riemen gerissen mit dem Essen und wog dann beim Beratungstermin immerhin etwas weniger – noch um die 74 Kilo.
 

Testphase wird zum vollen Erfolg

Ich startete also ursprünglich mit 77 Kilo und nahm mir als Ziel vor, elf Kilo abzunehmen, denn 66 Kilo hielt ich bei meiner Größe von 1,70 m für ein gutes Wohlfühlgewicht.

Die fünf Wochen Training gingen um wie im Flug, das Training machte mir einen Riesenspaß (für mich stand sofort fest, da bleibe ich dabei und melde mich an!) und was das Beste ist – nach fünf Wochen zeigte sich schon ein enormer Erfolg, was die Dysbalancen im Körper betraf. Und das Gewicht ging auch weiter runter.

Lange Rede – kurzer Sinn – ich trainierte fortan zweimal pro Woche dort. Nutzte Geräte für den Rücken – und hinterher eine Art „Personal Training“ für alle vorhandenen Problemzonen. Ich erlebte Muskelkater an Stellen, von denen man nicht mal wusste, dass es dort überhaupt Muskeln gibt.


Minus elf Kilo nach 12 Wochen

Zusätzlich stellte ich meine Ernährung in Eigenregie um. Ich habe einfach auf den Fettgehalt geachtet und diesen deutlich reduziert und zusätzlich verzichtete ich fortan auf Süßes und Fettiges wie Chips, Erdnüsse & Co. Dafür gönnte ich mir ab und zu lieber mal ein Glas Wein.

Mein Ziel, die elf Kilo Gewichtsabnahme, hatte ich nach ca. 12 Wochen bereits erreicht! Ich kam also eines morgens ins Studio  – stolz wie Bolle – und sagte „Hey, ich habe mein Ziel erreicht, ich wiege nur noch 66 Kilo!" Mittlerweile passte mir die Kleidergröße 40 super und locker! Mehr wollte ich eigentlich gar nicht erreichen.

Dann kam von Dimi, dem Inhaber und "Drill Innstructor" aber kein Lob, sondern der Spruch „Ja, aber ein, zwei Kilo gehen noch, guck mal hier und da ...“ und dann kniff er mir in meine immer noch vorhandenen Speckpölsterchen. Ich muss sagen, dass ich da schon erst mal beleidigt war. Aber ich habe tapfer weiter gemacht.

Tausche Fett gegen Muskeln

Das Gewicht purzelte nach und nach weiter, mein Muskelanteil war in den nächsten acht Monaten von 26,7 auf 32,4 Prozent angestiegen und mein Körperfettanteil von 38,1 auf 25,2 Prozent gesunken. All das motivierte mich ungemein, am Ball zu bleiben. Und je fitter ich wurde, desto glücklicher war ich.

Alleine zu sehen, wie sich der Körper nach und nach verändert und stetig verbessert – es ist der Wahnsinn!

Noch dazu kommt, dass einen auch andere ganz anders wahrnehmen. Man bekommt wieder Blicke von Männern zugeworfen, man flirtet viel more, man ist besser drauf, man fühlt sich wieder sexy  – es ist ein ganz neues Lebensgefühl.
 

Kilos weg, Haare ab

Danny trennt sich von ihrer langen Mähne
Privat

Zu diesem Lebensgefühl wollte ich dann auch mein Äußeres ändern und ließ mir meine langen Haare abschneiden.

Ich musste mir dafür zwei Termine geben lassen, denn beim ersten Versuch war mein Mann so wenig begeistert von meiner Idee, dass ich mit langen Haaren wieder zurückkam und nur die Spitzen schneiden ließ.

Dann dachte ich „Bist du eigentlich bescheuert?!“ Es sind a) nur Haare und b), die wachsen wieder.

Eine Woche später ging ich also wieder zu meinem Frisör und ließ die langen Haare auf Kinnlänge abschneiden. Super gute Entscheidung! Ich bekam von allen Seiten Komplimente und war wieder mega happy, diesen Schritt gewagt zu haben. Die Frisur habe ich heute noch.

 

Plötzlich war sie da: Kleidergröße 36

Ich wiege nun seit einem längeren Zeitraum ca. 60-61 Kilo und trage inzwischen Kleidergröße 36. Da hätte ich ja früher immer felsenfest behauptet, dass ich „so eine Größe niemals erreichen könnte, völlig utopisch, weil ich ja gar nicht den Knochenbau dafür habe.“  Was für ein Quatsch. Ich muß gestehen, Größe 36 war nie mein Ziel. Das hat sich jetzt einfach so ergeben.


Aber was ist das für ein Lebensgefühl? Ich fühle mich pudelwohl! Ich kann es gar nicht beschreiben. Man geht in ein Geschäft, nimmt ein Kleidungsstück von der Stange – und es passt! Das ist so cool – was war das Einkaufen früher immer für ein Kampf und Krampf.


Ich gehe nun seit einem Jahr sogar dreimal pro Woche ins Studio und trainiere unermüdlich. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß, dort sind auch nur nette Leute jeden Alters. Inzwischen habe ich meinen Körperfettanteil von 38 Prozent auf 19 halbiert!

Es ist einfach völlig zur Gewohnheit geworden, ich muss mich nie hin quälen. Und immer noch nehme ich positive Veränderungen an meinem Körper wahr.

Man darf sich natürlich nichts vormachen: mit 44 Jahren und zwei Schwangerschaften hat man nicht more den Körper einer 20-Jährigen – das ist ganz klar. Aber es verbessert sich trotzdem immer weiter und weiter. Und es ist so toll, das zu sehen und zu beobachten.

 

Danny gibt nicht auf und glaubt an sich selbst

Ich liebe das Training einfach, auch wenn es noch kleine Problemzonen gibt: Es ist kein Vergleich zu vorher und ich bleibe auf jeden Fall dran!

Meinen zweiten Vornamen habe ich auf jeden Fall schon vor langer Zeit abgelegt.
 

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