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Low-Fat-Produkte Wenig Fett, viel Zucker

Ob bei Käse, Joghurt oder Wurst – der Trend geht eindeutig in Richtung „low fat“. Allerdings haben fettreduzierte Lebensmittel nicht immer auch weniger Kalorien.

In den Supermärkten sind die Kühlregale voll mit Käse und Joghurts, die wenig Fett enthalten und dafür eine Extraportion „Balance“ oder „Wellness“ versprechen. Weniger Kalorien haben sie aber nicht unbedingt. „Viele dieser Produkte gleichen den reduzierten Fettgehalt durch Zucker wieder aus“, sagt Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn.

Besonders auf Joghurtbechern wird häufig in großen Lettern mit einem minimalen Fettanteil von 0,1 Prozent geworben. Nicht selten weisen diese Produkte aber überdurchschnittlich viel Zucker auf, um Geschmackseinbußen wieder wettzumachen. Bei Frischkäse sei dies seltener der Fall.

Vergleichen lohnt sich

Es empfiehlt sich daher, bei fettreduzierten Produkten auf die Nährwert- und Kalorienangaben zu achten und die Werte mit denen von nicht-reduzierten zu vergleichen. „Die Einsparung sollte mindestens 30 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Produkt ausmachen, sonst lohnt sich der Kauf von fettreduzierten Produkten gar nicht“, erläutert die Ernährungswissenschaftlerin.

Hinzu kommt, dass solche Nahrungsmittel – zum Beispiel Frischkäse und Wurstwaren – die Fetteinsparung in der Regel durch einen höheren Wasseranteil ausgleichen. Das wiederum macht den Einsatz von Verdickungsmitteln notwendig, um die gewünschte Konsistenz zu gewährleisten. „Auch Geschmacksverstärker und Süßstoffe findet man in diesen Produkten häufig“, fügt Gahl hinzu.

Quelle: ddp

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