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Cellulite: Daher kommt Orangenhaut, so wirst du sie los

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Cellulite hat nichts mit Gewicht zu tun, sie taucht an den dünnsten Beinen auf. Wir verraten, wie du sie vermeidest, glättest und womit du sie bekämpfen kannst.

von Aktualisiert: 15.06.2019
Frau mit kurzer Shorts sitzt auf dem Rad
iStockphoto

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Cellulite ist ein vor allem ein kosmetisches Thema. Es hat mit Schönheitsidealen, Selbstwahrnehmung, Lifestyle zu tun. Schön ist, was straff ist - Cellulite-Dellen sind das Gegenteil.

Der Druck ist groß, verkaufen sich wie geschnitten Brot, Cellulite zu bekämpfen, ist eine Art Volkssport. Wir verraten dir die wichtigsten Infos zu dem vermeintlichen Makel.
 

Was ist Cellulite?

Cellulite ist erstmal ein Hautzustand. Keine Krankheit. Du kannst die Dellen hässlich finden oder ignorieren. Das ist deine Entscheidung.

Zahlreiche Untersuchungen haben ergeben, dass bei more als 80 Prozent der untersuchten Frauen – unabhängig vom Alter – Cellulite in more oder weniger ausgeprägter Form auftritt.

Die Veranlagung zu Cellulite ist bei jeder Frau vorhanden. Männer können sich auch Orangenhaut einhandeln, wenn sie durch Daurestress in Kombination mit Übergewicht und Muskelabbau einen Verlust an Androgenen herbeiführen.

Dann wird auch ihr Bindegewebe schwach und wirft Dellen. Andere als bei Frauen, weil Männer ein Gitterbindegewebe haben, Frauen aber ein vertikal strukturiertes.
 

Die Entwicklung von Cellulite

  • Stadium 1:
    Oberflächlich betrachtet, ist die Haut straff und glatt. Doch wenn du die Haut an Oberschenkeln, Po oder Bauch mit den Händen zusammendrückst, erscheinen wabenförmige Dellen – du hast die Veranlagung zur Orangenhaut.
  • Stadium 2:
    Die Cellulite ist ohne das Zusammenschieben der Haut sichtbar und das Kneifen in die betroffene Stelle ist schmerzhaft.
  • Stadium3:
    Die Cellulite ist deutlich sichtbar. Die Haut ist schlaff, hat eine unregelmäßige Struktur und aufgrund der schlechten Durchblutung ist sie grau.

Was verursacht Cellulite?

Ein Zusammenwirken von Hormonen, Körperfettanteil, Stress, fette, zuckerhaltige Ernährung und Bewegungsmangel, auch Alkohol und Rauchen verursacht Cellulite.

Je more Fett die Zellen speichern, desto stärker drücken sich die Fettzellen durch das gitterartige Bindegewebe nach außen. Es entstehen Hubbel und Täler, also Dellen. 

Kaffee, Nikotin und Alkohol setzen dem Bindegewebe zu, leiern es sozusagen aus, indem sie den Stoffwechsel behindern. Durch Fett fließt Energie schlechter als durch Muskeln – das erzeugt Trägheit. Auch die stabilisierenden Fibroblasten, Mutterzellen des Bindegewebes, die die Produktion von straffendem Kollagen und Elastin leisten, werden durch schlechten Lifestyle schwach.

So können sich die durch schlechte Ernährung gefütterten Fettzellen prall nach außen drücken.

Ein Ammenmärchen muss hier enthüllt werden: Joggen verursacht keine Cellulite. Außer, du hast keine Muskeln und rennst ohne vorheriges Krafttraining los wie verrückt.

Dann können sich anfangs Dellen bilden, die bei regelmäßigem Training aber wieder verschwinden.
 

So bekämpfst du Cellulite

Alles, was die Durchblutung und den Abbau von Körperfett fördert hilft, Cellulite zu bekämpfen. Von innen und von außen. Denn Cellulite ist im weitesten Sinne das Ergebnis einer Stoffwechselträgheit.
 

  • Mehr Gemüse, vor allem grünes, viel Wasser ohne Kohlensäure, viel Schlaf, Massagen und Entspannung kannst du beisteuern.
  • Und Produkte einsetzen, die das Hautbild verfeinern und ebenfalls den Abtransport von Energieräubern aus dem Bindegewebe fördern. Vor allem unterstützt Sport dabei, Cellulite zu bekämpfen.
  • Kaffeesatz, der beim letzten Kaffeekochen über geblieben ist, ist ein günstiges Mittel, um die Durchblutung zu fördern. Einfach mit etwa einem Esslöffel Olivenöl verrühren und nach dem Duschen wie ein Peeling auf die Haut auftragen. Sanft einmassieren und abspülen.
  • Trockenbürsten ist eine gute Methode, um schlechte Durchblutung – eine Ursache von Cellulite – zu bekämpfen. Aber Vorsicht: bei Besenreisern kann Dry Brushing eine Verschlimmerung bewirken. Also nicht wie verrückt schrubben, sondern sachte massieren.
  • Kneten, kneifen, zupfen, drücken – professionelle Massagen sind perfekte Maßnahmen, die zusätzlich zu Sport und ausgewogener Ernährung für ein straffes Bindegewebe sorgen können.
     

Anti-Cellulite-Produkte

Der Markt bietet eine Menge an High-Tech-Produkten mit exotischen Inhaltsstoffen, die viel versprechen.

Koffein, Power-Pflanzen aus dem Amazonas (Peru-Liane), Lakritzextrakte, Ginseng, Grüner Tee für die Durchblutung, Salicyl- und Glycolsäure für den Peeling-Effekt.

Ab auch wenn sich viele Anti-Cellulite-Produkte sehr wirksam auf der Haut anfühlen, lässt sich Cellulite leider nicht einfach wegcremen.

Dafür müsste die Creme ganz tief unter die Haut bis zu den Fettzellen vordringen. Ein bisschen helfen können sie aber dennoch.

Die Wirkstoffe straffen und festigen immerhin die äußere Hautschicht, die so dem Fettgewebe more Widerstand leisten kann.

Wichtig ist, dass die Anti-Cellulite-Cremes regelmäßig aufgetragen und einmassiert werden, damit sie die Durchblutung verbessern, den Lymphfluss anregen und die Cellulite wirklich bekämpfen.

 

In der Galerie: Anti-Cellulite-Produkte im Überblick

Bildstrecke

Wie hilft Sport gegen Cellulite?

Cellulite zu bekämpfen, funktioniert erwiesenermaßen durch Sport. Die beste Voraussetzung für straffe Haut sind deshalb straffe Muskeln. „Wo Muskeln sind, kann sich Fettgewebe nicht so leicht ansiedeln. Muskeln erhöhen den Grundumsatz. Sie verbrennen more Kalorien als Fettgewebe“ erklärt Dermatologin Dr. Michaela Axt-Gadermann.

Durch den besseren Stoffwechsel wird das Gewebe nicht nur straff, sondern außerdem entschlackt. Sportmuffel sollten deshalb zweimal Ausdauer- und einmal Krafttraining pro Woche machen.

Schwimmen, Fahrradfahren, Yoga und Gerätetraining sind perfekt.
 

4 Workout- Quickies

Schon ein paar ­Minuten Sport am Tag straffen das Gewebe. Diese Übungen lassen sich bequem in den Alltag einbauen:
 

Wandsitz
Lehne dich mit dem Rücken an die Wand, rutsche in den 90-Grad-Winkel runter. Halte die Position 30 Sekunden lang, dann 15 Sekunden Pause machen, 7 Wiederholungen.

Kniebeugen
Stelle dich aufrecht hin, Füße hüftbreit auseinander. Gehe so tief in die Knie, als ob du dich auf einen Stuhl setzen willst. Oberkörper leicht nach vorn neigen, Po nach hinten strecken, Knie bleiben über den Fußspitzen. 10 Kniebeugen, 15 Sekunden Pause, 2 Wiederholungen.

Lunges
Aufrecht hinstellen. Mach mit einem Bein einen großen Schritt nach vorn. Der Rumpf bleibt aufrecht. Zurück in den Stand und Seite wechseln. 15 bis 20 Lunges pro Seite, Pause, 3 Durchgänge.

Ganz easy nebenbei
Beim Zähneputzen langsam auf die Zehenspitzen stellen und Fersen wieder senken.
 

Die richtige Ernährung bei Cellulite

Je more Fett die Zellen speichern, umso größer ist der Druck, den sie auf das umliegende Gewebe ausüben. Wer viel Zucker, Fett und Salz isst und viel Kaffee und Alkohol trinkt, bekommt sein Fett nie weg.

Ernährungstipp vom Profi: ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zu sich nehmen. Gerade Vitamin E, das unter anderem in Nüssen und Vollkornprodukten enthalten ist, leistet gute Dienste.

Auch Zitrusfrüchte und Gemüse, die reich an Vitamin C sind, sind gut für das Bindegewebe. Aminosäuren in Form von Fleisch und Eiweiß unterstützen den Körper dabei, neues Bindegewebe aufzubauen.

Nichts ist bei der Bekämpfung von Cellulite übrigens schlechter als ein Auf und Ab des Gewichts. Crash-Diäten schwächen durch die Ausschüttung von freien Radikalen die elastischen Fasern des Gewebes. Werden die Fettzellen erneut gefüllt, ist das Bindegewebe überfordert.

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