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Grummeln im Bauch? Nicht nur Essen schlägt uns auf den Magen

Wenn es im Bauch zwickt, denken wir meist an einen Virus oder verdorbenes Essen. Doch es gibt auch äußere Faktoren, die uns buchstäblich auf den Magen schlagen – und nicht alle sind offensichtlich.

von Cover Media
Frau hält sich schmerzenden Bauch
iStockphoto

Unser Bauch ist ein verlässliches Barometer für unser allgemeines Wohlsein: Wenn im Zentrum des Körpers etwas rumort, ist das häufig ein Warnzeichen dafür, dass etwas anderes nicht stimmt.

Meist denken wir an einen Virus oder verdorbenes Essen, sobald es in der Magengegend zwickt. Doch es gibt auch äußere Faktoren, die uns buchstäblich auf den Magen schlagen – und nicht alle sind offensichtlich.
 

Bekommst du ungenügend Schlaf?

Genau wie der Rest unseres Körpers ist auch unser Verdauungstrakt – vom Magen bis zum Darm –  einem natürlichen Biorhythmus unterworfen.

Dieser ist bei jeder Person anders und nicht jeder braucht dieselbe Menge Schlaf.

Dennoch gibt es einen Punkt, an dem selbst geübte Wenigschläfer nicht genug Matratzenzeit bekommen.

Ist der Biorhythmus gestört, schlägt sich das auch auf unsere inneren Organe nieder. Je nach Veranlagung kann bereits eine unruhige oder zu kurze Nacht dazu führen, dass der Mikrobenhaushalt in den Verdauungsorganen gestört wird.

Das führt nicht nur zu mentalen, sondern auch zu körperlichen Problemen, die weit über Müdigkeit hinausgehen.

Du hast bessere Chancen auf einen gesunden Schlaf, wenn du dir selbst eine feste Uhrzeit fürs Zubettgehen setzt. Eine Stunde davor solltest du deinen Körper entsprechend vorbereiten, um den Spiegel des Stresshormons Kortisol im Körper zu senken:

Zu dieser Zeit sollte dein Magen nichts more zu tun bekommen,  Snacks sind tabu. Vermeide zudem anstrengende körperliche Tätigkeiten und schalte dein Smartphone aus. Lesen oder Meditation sind Tätigkeiten, die dich besser auf gesunden Schlaf vorbereiten.
 

Isst du zu schnell?

Du kannst dich noch so gesund ernähren: Wenn du dein Essen stets in Eile – oder gar im Stehen – in dich hineinschlingst, nützt auch der schonend angemachte Bio-Salat herzlich wenig.

Seit langem ist Ernährungsexperten ein Dorn im Auge, dass wir unser Essen nicht genug kauen und uns generell viel zu wenig Zeit nehmen, um bewusst zu essen. Wer im Büro zwischen E-Mails sein Essen hinunterschlingt, tut seinem Magen langfristig nichts Gutes.

Auch Gesundes kann zu Völlegefühl, Unwohlsein und Flatulenzen führen.

Nimm dir also Zeit, auch wenn du glaubst, diese eigentlich nicht zu haben: Telefon und Laptop aus, weg vom Schreibtisch und entspannt und bewusst kauen.
 

Hast du viel Stress?

Nicht von ungefähr ist Stress einer der Hauptgründe für Magengeschwüre. Wer ständig unter Strom steht, der tut seinem Bauch nichts Gutes, denn das Gehirn und der Verdauungstrakt haben durch den Vagusnerv buchstäblich einen direkten Draht zueinander.

Dieser ist keine Einbahnstraße: Bauchschmerzen verursachen Stress, Stress verursacht Bauchschmerzen.

Nun sagt es sich leicht, dass man Stress vermeiden soll, aber oft sind es schon Kleinigkeiten, die man ohne großen Aufwand ändern kann. Ein paar tiefe Atemzüge in den Bauch hinein können den Vagusnerv beruhigen.

Auch das bereits erwähnte bewusste Essen ohne Ablenkung hilft. Nicht jeder hat Zeit für Meditation oder Yoga, aber beide können bei häufig auftretenden Magen- oder Darmproblemen Wunder wirken.

Das Wichtigste: Hab immer ein offenes Ohr für deinen Bauch.

Der weiß nämlich oft schon vor dir, wenn etwas nicht stimmt.

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