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Schwimmen, Technik, Training Mit dem richtigen Schwimmequipment ins Wasser – so geht's

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Ihr wollt ins Schwimmtraining einsteigen bzw. euch verbessern? Bloggerin Sarah Pappusch hat ihr Schwimmequipment schon für sich entdeckt und zeigt euch ihre Favoriten

Schwimmer im Wasser, Paddles
Speedo

Habt ihr schon mal mit dem Gedanken gespielt, das Kraulen richtig zu lernen bzw. euer Schwimmtraining zu verbessern? Vielleicht habt ihr es euch ja sogar als Neujahrvorsatz gesetzt und wollt euch ohne große Kosten und Trainer einfach ins Wasser stürzen. Genauso habe ich es damals auch gemacht und als ich mich mit dem Thema beschäftigte und "Kraulen für Anfänger" bei Google eingab, wurde ich nur so überhäuft mit Trainingsequipment aus dem Internet. Ich wusste eigentlich gar nicht so recht, was mir das genau bringen sollte. Jedes Produkt wurde dringend empfohlen, aber so recht half mir das nicht weiter. Selbst als ich Kraulen konnte, trainierte ich wirklich sehr lange ohne Equipment. Mittlerweile ist es allerdings nicht more aus meinem Training wegzudenken und die Fortschritte machen sich deutlich und vor allem schneller bemerkbar. Daher habe ich euch mal kurz und knapp mein Trainingsequipment aufgelistet und die jeweilige Funktion dahinter erläutert.
 

Mein Schwimm-Equipment – Pro & Contra

  • Pullkick oder auch Schwimmbrett

Ich glaube jeder, der am Schulschwimmen teilgenommen hat, kann sich noch an die guten, alten Schwimmbretter erinnern. Sie halfen uns dabei, überhaupt über dem Wasser zu bleiben. Auch heute noch sollte man beim Kraultraining nicht darauf verzichten! Der große Vorteil des Pullkicks ist eigentlich, dass er auch als Alternative zu anderem Schwimmequipment genutzt werden kann, so dass man sich nicht drei verschiedene Bretter kaufen muss. Er ist daher sowohl für den Armzug, als auch für die Beinschlagtechnik zu gebrauchen. Beim Beinschlag sorgt das Brett für einen erhöhten Auftrieb und eine besseren Wasserlage, sodass der Widerstand im Wasser einfach reduziert wird und ihr somit effizienter schwimmt. Dabei nehmt ihr beispielweise das Brett mit ausgestreckten Armen nach vorne und lasst nur die Beine arbeiten. Allerdings sorgt es nicht allein für Auftrieb wenn ihr auch nur auf den Beinschlag konzentriert, sondern es lässt sich auch super für den Oberkörper einsetzen, so dass vor allem der Rücken dadurch entlastet wird. Dabei sorgt allein der Armzug für die Vorwärtsbewegungen und es ist einfacher, sich auf die richtige Technik zu konzentrieren. Ihr klemmt euch dazu einfach das Brett zwischen die Beine und arbeitet nur mit den Armen. Das stärkt vor allem eure Schultern und Arme.
 

  • Paddles

Ich weiß gar nicht, wie viele verschiedene Paddles ich mittlerweile schon ausprobiert habe und wie viele davon überhaupt existieren! Es gibt große Paddles für die gesamte Handfläche und auch Fingerpaddles, die nur die Finger abdecken. Dazu kommt noch das unterschiedliche Material der Paddles. Einige halten durch ein normales Gummiband, andere sind beständiger. Ich persönlich bevorzuge mittlerweile die Fingerpaddles, da sie mir nicht nur den richtigen Weg ins Wasser zeigen, sondern ich meinen Armzug seitdem deutlich verbessert habe. Beim Einsatz von Paddles wird die während des Armzugs zu verdrängende Wassermenge vergrößert und somit der Wasserwiderstand erhöht, was die am Armzug beteiligte Muskulatur kräftigt und zugleich die Schnelligkeitsausdauer trainiert (Arme, Schultern, Brust, Rücken). Außerdem kommt man auch wesentlich schneller voran. Wie oben schon genannt, helfen die Paddles auch beim richtigen Eintauchen und sorgen für ein besseres Gefühl beim Wasserfassen. Sobald die Paddles anfangen zu Flattern, solltet ihr reagieren und versuchen das Eintauchen zu optimieren.
 

  • Flossen oder Kurzflossen

Wer einmal Flossen an den Füßen hatte, der weiß wovon ich rede, wenn ich sage, ich würde auch gerne so schnell schwimmen! Es ist kein großes Geheimnis, wenn ich euch verrate, dass die Flossen für die Beintechnik geeignet sind. Durch den Vortrieb kann man sich voll und ganz auf die Armtechnik konzentrieren. Die Flossen bringen allerdings noch einen weiteren Vorteil, denn der Beinschlag wird intensiviert. Es reichen schon ein paar Bahnen und man bekommt direkt ein besseres Gefühl durch die vergrößerte Angriffsfläche der Füße. Ein weiterer Vorteil ist dazu noch, dass ihr bei gleichem Kraftaufwand mit Flossen wesentlich schneller vorankommt. Das ist anfangs sehr ungewohnt, wird jedoch nach kurzer Zeit auch ordentlich anstrengend. Zugleich wird dadurch eure Beinmuskulatur gestärkt. Flossen lassen sich auch wunderbar zusammen mit dem Pullkick trainieren. Zudem sei noch gesagt, wer nur den Beinschlag trainieren möchte, sollte sich Flossen mit weichen Blättern zulegen. Wer jedoch viel Sprinttraining macht, sollte nach einem festen Flossenblatt schauen.

Ich hoffe ihr habt jetzt einen kleinen Überblick bekommen, wofür das ganze Schwimmequipment überhaupt geeignet ist. Ich kann nur immer wieder betonen, dass es super wichtig ist, es auch effizient einzusetzen, denn nur Bahnen zu ziehen verbessert euch nur mühsam. Ich trainiere nun seit fast einem Jahr im Training mit Equipment und es hat mich beispielweise auf 1000 m von über 20 Minuten auf fast 18 Minuten gebracht. Also schnappt euch eure Schwimmbrille und trainiert effektiver!

Übung macht beim Schwimmen den Meister!

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